Aufnahmetechnik

 

Für fast alle der folgenden Bilder wurde zur Aufnahme ein handelsüblicher Flachbettscanner eingesetzt. Die Aufnahmeauflösung wurde in Abhängigkeit von der Größe der Samenkörner im Bereich von 1200dpi bis 4800dpi gewählt. Nur für sehr kleine Samen (z.B. Artemisia absinthium) kam ein Mikroskop mit Okularkamera zum Einsatz. Die Aufnahmeauflösung beträgt 40x. Zur Aufnahmetechnik mit dem Mikroskop und der Bearbeitung mit der Mehrebenentechnik informieren Sie sich bitte bei den Ausführungen zum Thema SAND (s.o.).

Für die Archivierung empfiehlt es sich vorrangig den wissenschaftlichen Namen der Pflanze zu verwenden und nach dem ABC zu sortieren. Falls eine Gruppierung nötig ist, so sollte diese Grundsatz innerhalb möglicher Gliederung genutzt werden. Z.B. Wirkstoffpflanzen, Laubgehölze, Nadelgehölze, Nahrungs-u.Futterpflanzen usw. Nur auf die Bezeichnung Giftpflanzen sollte man verzichten, weil dieses nicht eindeutig wäre. Man bedenke: Die Dosis macht´s.

Die Archivierung außerhalb des PC´s sollte in Einzelblättern erfolgen, die jederzeit im Ordner eine Ergänzung ermöglichen.

Samen von Artemisia absinthium (Wermut) mit sehr kleinen Körnchen auf einer 1 ct-Münze. Hier kam der Scanner an seine Grenzen und das Mikroskop mußte helfen, um mehr zu erkennen.

Samen der Paradiesvogelblume (Strelitzia reginae)

Mit dem nachfolgenden Bildteil soll und kann keinesfalls ein Verzeichnis oder Nachschlagewerk aufgebaut werden. Es wird immer nur eine Bildersammlung mit Beispielen für den Formenreichtum sein.